Es sind Kinder, die nicht immer auffallen.
Kinder, die zu leise sind, zu wenig gesehen werden oder durch bestehende Strukturen hindurchfallen. Kinder, deren Lebensrealitäten von medizinischen, sozialen oder kommunikativen Barrieren geprägt sind – und die dadurch ein erhöhtes Risiko für Deprivation tragen.
Die 16. Jahrestagung der Politischen Kindermedizin widmet sich genau diesen Kindern.
Gemeinsam mit dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Linz, dem Institut für Sinnes- und Sprachneurologie sowie den Fachgesellschaften für Kinder- und Jugendheilkunde und Kinder- und Jugendpsychiatrie bringt die Tagung Expert*innen aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen, um ein gemeinsames Ziel zu verfolgen:
Kein Kind darf übersehen werden.
Eine international renommierte Keynote wird den aktuellen Stand der Forschung zu frühen Deprivationsrisiken einordnen und die wissenschaftliche Grundlage für die Diskussion schaffen. Ergänzt wird das Programm durch Best-Practice-Beispiele, interdisziplinäre Panels sowie konkrete praxisnahe und politische Impulse.
Im Zentrum steht dabei eine zentrale Frage:
Wie können wir verhindern, dass Kinder „verloren gehen“?
Die Antwort darauf beginnt bei der frühzeitigen Wahrnehmung von Risiken – und reicht bis zur gezielten Stärkung von Familien. Denn stabile Bezugssysteme, unterstützende Rahmenbedingungen und eine funktionierende Zusammenarbeit zwischen den Systemen sind entscheidend für die Entwicklungschancen von Kindern.
Die Jahrestagung versteht sich nicht nur als Plattform für Austausch, sondern als Ausgangspunkt für Veränderung. Ziel ist es, konkrete Handlungsschritte zu entwickeln, die durch den Dialog zwischen Fachleuten und Entscheidungsträgern eine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen dieser Kinder ermöglichen.
📍 6.–7. November 2026
📍 Linz, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder
Weitere Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze.